In diesen Seminaren wird Männern die Gelegenheit gegeben, sich in einem offenen und bewussten Rahmen dem Thema „Mann-Sein“ mitsammen zu widmen.
Dabei geht es nicht darum, ein Rezept fürs „Mann-Sein“ auszugeben, sondern vielmehr darum gemeinsam in diese größere Energie der Männlichkeit, die in ihrer Essenz nichts anderes als Schöpferkraft ist, einzutauchen. Jeder Mann ist ein individueller Ausdruck dieser göttlichen Energie, und in einem solchen Treffen, können wir uns gegenseitig dabei unterstützen, wieder mit dieser Quelle in Kontakt zu treten.
Wer schon einmal ein solches Treffen erlebt hat, weiß wie nährend, befreiend und einfach wohltuend es sein kann Männern auf dieser Ebene zu begegnen. Wenn wir Männer uns begegnen, sind wir normalerweise so damit beschäftigt uns zu vergleichen, zu bewerten, uns entweder besser oder schlechter zu fühlen, oder einfach unsere Schutzmechanismen am Laufen zu halten, dass es uns fast unmöglich wird, den anderen gleichwertig und offen gegenüber zu treten.
In diesen Seminaren ermöglichen wir genau diesen Rahmen, um uns dadurch mit etwas wesentlicherem beschäftigen zu können. Mit der Frage, was es denn eigentlich bedeutet Mann zu sein?
Wir verfolgen diese Frage hauptsächlich dadurch, dass sich jeder einzelne seine eigene Beziehung zu der größeren Energie der Männlichkeit klarmachen kann. Wir alle tragen unsere eigenen, individuell geformten Bilder zur Männlichkeit mit uns herum. Viele davon haben wir kollektiv aus unserer Kultur übernommen, andere wiederum haben wir uns im Laufe des Lebens ganz individuell angeeignet. Die meisten dieser Bilder leben wir unbewusst, ob wir nun dafür einstehen oder uns dagegen wehren, macht nicht sehr viel Unterschied.
Den Unterschied macht es wenn ich beginne, mir dieser Bilder bewusst zu werden.
Männlichkeit, in dem Sinne der maskulinen Seite dieser Existenz ist reine Schöpferenergie. Was wir daraus gemacht haben, und was wir daraus machen könnten, liegt an uns.
Wir leben in einer wichtigen und reichen Zeit, da es immer klarer wird, dass die Bilder der erwachsenen Männlichkeit, die uns von unserer modernen Kultur gegeben worden sind, ausgedient haben; ein Mann kann sich heute nicht mehr darauf verlassen. Meist hat ein Mann sobald er 35 geworden ist, herausgefunden, dass die Rollen des wahren Mannes, des starken Mannes, des echten Mannes, welche er seit seiner Schulzeit mitbekommen hat, im echten Leben nicht funktionieren. Dieser Mann ist damit offen für neue Visionen, was ein Mann ist und was er sein könnte.
Robert Bly, Autor des „Eisenhans“ – ein Klassiker der Männerliteratur
Hier kommst du zu einem kurzen Text über meinen Weg zur Männlichkeit
