Mein Weg zur Männlichkeit

Ein großer und spannender Teil des Wegs auf meinem inneren Pfad von Meditation und Spiritualität hat die Entdeckung meiner eigenen Männlichkeit eingenommen.
Seit meiner Jugend war ich immer irgendwie unzufrieden und verwirrt mit meinem „Mann – Sein“, und genauso habe ich auch die Männer rund um mich und in der Welt wahrgenommen. Die Bilder von Männern die sich mir präsentiert hatten, waren entweder ohne Inspiration für mich oder verkörperten Männlichkeit in einer Art die für mich nicht in Frage kam.  

Glücklicherweise habe ich auf meinem Weg dann aber Männer getroffen, die plötzlich all diese Energien die ich immer vermisst hatte, bewusst verkörperten. Sie lebten ihr Leben in einer Art und Weise nach der ich immer gesucht, und in mir selbst nie verstanden hatte.
Als ich Männern die ihr Leben völlig der Spiritualität gewidmet hatten und dabei aber ihre Maskulinität lebendig und offen lebten (etwas dass man übrigens in der modernen „New-Age“ Spiritualität nicht sehr häufig antrifft), über den Weg lief, war dass gleichzeitig eine enorme Befreiung als auch eine gewaltige Herausforderung. Und ist es immer noch!

An und mit meiner Männlichkeit zu arbeiten, dies in meine spirituelle Ausrichtung in meinem Leben zu integrieren, und durch die Arbeit mit anderen Menschen meine Erfahrungen immer wieder in Frage zu stellen um für Neues offen zu bleiben, ist mittlerweile ein sehr kraftvoller Bestandteil meiner täglichen spirituellen Übung. Und es ist in meiner Erfahrung auch ein wichtiger und hilfreicher Schritt und Hilfsmittel um sich jenseits der Begrenzungen und Unterschiede von Geschlechterrollen und Persönlichkeiten zu begeben.